Caravan Salon 2018 an einem Mittwoch in Düsseldorf

Wie schon gestern geschrieben, das weibliche HaSi Crew Mitglied, hat sich gestern zur Caravan nach Düsseldorf aufgemacht.

Es fing total freundlich an. Um halb zwölf war die Anfahrt recht problemlos möglich und ich wurde zum P1 geführt. Zwei Autos vor mir hatten die Menschen so einen Wissensdurst, dass die Kassiererin vor lauter Antworten und Erklärungsnot mich total übersah und ohne zu kassieren von dannen zog. OK… ich musste ja dem „Geld zahlen“ nicht hinterherlaufen und bin halt direkt zur Bushaltestelle. Acht Euro gespart, fein 🙂

Der Weg zum Bus war schon interessant. Unglaublich was für tolle Fahrzeuge da auf dem P1 stehen.  Auf dem Messegelände war am Mittwoch nur mäßig Betrieb und ich konnte alle Fahrzeuge vollkommen stressfrei anschauen.

Nun ja, wenn man dann reingucken durfte. Die wirklich interessanten Fahrzeuge sind ja mit einem Kettchen versperrt. Zu Recht- denn was nutzt all das Staunen und mal eben gucken wollen- wenn der Traum eh unerreichbar ist. Da verstehe ich auch das Schild vom edlen Eigenbauer: „Besichtigung nur mit Terminabsprache“.

Ich wollte unsere kleinen Probleme lösen:
Neue Duschwanne, fehlende Profilleisten ersetzen, Kücheninventar ergänzen und eine Wohnraumlösung für unsere zwei Hunde finden. Tja…. Nix davon ist geschafft doch jede Menge Bilder und neue Denkspiele sind im Kopf.

Platz für die Hunde

Nach der ersten Halle (15) war ich überzeugt, unser Grundriss ist eh der vollkommen falsche. Statt Hecksitzgruppe sollte es besser ein Heckbett sein, darunter haben die Hunde Platz. Natürlich war in keinem einzigen Bus eine solche Möglichkeit verbaut. Nicht ein einziges Fahrzeug mit einer Hundebox war dabei. Waumobil habe ich ausgelassen- da waren wir im letzten Jahr und ja- die machen das super!

Ich wundere mich trotzdem über die Hersteller- zumal doch über 50% der Camper mit Hund fahren. Nix war zu sehen, kein Napf, keine Decke, kein Körbchen… komisch. Dabei waren selbst auf dem Messegelände unglaublich viele Hunde zu sehen. Gibt es Analysen WER überhaupt mit dem Wohnmobil reist? Sicherlich oder? Wo ist das Mobil das für zwei Erwachsene und zwei Hunde ausgelegt ist? Wir brauchen 1 Bett und eine bequeme Sitzecke. Die braucht keine rutschigen Polster weil hier nix umgebaut werden muss. Auch keinen riesigen Tisch, lieber was flexibles. Und ganz wichtig, Platz für die zwei Racker halt. Ist doch logisch oder?

Nun ja… unseren Traum- der neue kleine Phoenix, den wollte ich dann doch live erleben. Halt mal Raumklima schnuppern. Freundlich ist das Team dort nur zu Menschen die ins „Beuteschema Kunde“ passen. Wie schon gesagt, verständlich- nur hoffentlich verschätzen sich die Verkäufer da mal nicht. Das Fahrzeug ist toll. Ziemlich groß- größer als der HaSi allemal, doch nicht so gigantisch wie die riesigen Busse die rundherum standen. Toll die Anordnung.

Alkoven, Bad, Küche und hinten die Sitzecke. Dank doppelten Boden hätten die Hunde darunter Platz. (müsste natürlich umgebaut werden, gibt nix von der Stange) Sagt mal, sind wir so ungewöhnlich??  

Wir haben gar kein "Fahrrad" (dabei)

Wir nehmen keine Räder mit. Wir wandern lieber. Auch unser Gepäck hält sich in Grenzen. Das HaSi hat uns auf das Wesentliche reduziert. Und gerade das macht uns auf Reisen gefühlt unabhängig und frei. Je weniger Gepäck umso weniger Ballast. Wir genießen sinnvollen Platz im Womo.  Ein Bad in dem man sich auch bücken kann und ein Sofa wo die Polster nicht rutschen. Und das alles dann möglichst in einem Fahrzeug das auch in Portugal die schmalen Strandwege schafft.

Ich nehme es Vorweg…. Gibt es nicht. Zumindest nicht auf der Messe.

Unglaublich viele Mercedes Sprinter sind ausgestellt. Schönes Fahrzeug und bei Hymer gibt es auch ein kleines Traummobil mit doppelten Boden, Leder Luxus und und und. Der Preis noch knapp bei 100.000 Euro. (Ich kann mich daran erinnern, dass man für diesen Preis mal Häuser bauen konnte) Oh, allein der Gedanke den schönen Metallic Lack entlang von  Brombeerhecken zu  fahren oder mal wieder einen Grenzpoller zu übersehen. Autsch…. 

 

Klar auf einer Messe stehen nur schöne Sachen, also konzentrieren wir uns mal auf die Angebote.

Weinsberg, knalle Orange steht da eine Design Studie… na toll, don´t touch…  warum auch, das Ding ist ja leer. So richtig tolle optische Knaller sind gar nicht vorhanden. Alles wirkt edel, gediegen und glänzt vor (Kunststoff-) Lack. Positiv überrascht hat mich dann ein Aussteller aus dem Süden den ich noch gar nicht kannte. # https://dopfer-reisemobilbau.de  Hier werden die Möbel mit Echtholzfronten verbaut. Und die werden dann geölt. Kein Lack, nur wenig Chemie und das hat man auch sofort im Auto gespürt. Top Verarbeitung und ein sinnvolles Raumkonzept. Das hat natürlich seinen Preis und da sind wir dann wieder in der Phoenix Klasse…. Weit über der 100.000 (bleibt also ein Traum)

Bunte Aluplatten sind möglich

Peppige Außenhaut ist möglich

Bleiben wir noch bei der Außenoptik. In den Technik und Ausstatter Hallen war dann endlich mal was Buntes zu sehen. Freebird Coated Aluminium  so der Firmenaufdruck. Warum traut sich da kein Hersteller dran? Und wenn es nur der Messehingucker wäre. Ich wünschte mir mehr Mut und damit Abwechslung fürs Auge.

Das HaSi ist ja ein ganz konventionelles Auto, also Heizen, Warmwasser und Kochen = Gas, der Motor und das Fahren = Diesel. Da wir aber nur 90 Liter Frischwasser an Board haben, ist der Gedanke da, den Platz der beiden  Gasflaschen für zusätzliches Wasser zu nutzen. Also ein Umbau der Heizung/warm Wasser auf Diesel und vielleicht sogar Kochen mit Diesel.

Mogelpackung

Die Beratung bei Webasto war super. Ein Dankeschön an den netten, ehrlichen und gut beratenden Mitarbeiter. Das schöne  Dieselkochfeld ist eine Mogelnummer. Nur ein Kreis wird mit einer (Diesel-)Flamme von unten beheizt. Und die Heizleistung ist sehr gering.

 

Es ist also KEIN Ceranfeld, sondern nur eine Glasplatte mit einem Kochfeld und einer Warmhaltezone. Ne… nix für uns. Kochen bleibt also beim Gas. Doch Heizen und Warmwasser lassen sich ziemlich leicht umbauen. Hat jemand Erfahrung?

Tischer macht Spaß....mein Messegewinn- Aufsatzkabinen sind geil

Einen Ausflug habe ich noch in die Abteilung Tischer https://www.tischer-pickup.com/ Fahrzeugaufbauten gemacht. Unglaublich wie groß diese Kabinen  sind. 

Wäre ich Alleinreisende wäre das unter Garantie meine Wahl. Ein starkes Auto und eine kompakte Kabine drauf. Perfekt. Außerdem war die Beratung bei Tischer äußerst freundlich und kompetent. Hier spürte man den Spaß am Produkt- auch nach 5 Tagen Messepublikum.

Klein, leicht, mal was NEUES

Interessant fand ich noch einige kleine Details. Den schnuckeligen Wohnwagen aus Holland

https://www.lumetraveler.com/nl/ Leicht, gut durchdacht und einfach schick. Mal was anderes.

Kuscheln drinnen, kochen draußen unter der riesigen Klappe. Für den Sommerurlaub sicherlich ein tolles Gefährt.

Drei Kochstellen oder halt doch eine Abstellmöglichkeit

Bei KaBe habe ich ein schönes und echt praktisches Kochfeld gefunden. Drei Kochstellen- da ist doch eines immer überflüssig, zumal man bei der Standard Ausführung im Dreieck keine drei Töpfe drauf bekommt. Doch hier wurden sie nebeneinander angeordnet und das Dritte hat einen separaten Deckel, bleibt also gleichzeitig Abstellfläche. Das ist schön! Punkt an den Hersteller des Kochfeldes. In diesem Mobil ist auch der neue Kühlschrank verbaut. Öffnen von links oder rechts ist möglich. Toll! Das sind die Details die uns doch Spaß machen.
Der Preis fürs Mobil bei KaBe war jenseits der 120.000  (peng, Traum geplatzt 🙁 ) 

Die vielen kleinen Details sind es dann, dir mir als Messefazit im Gedächtnis bleiben.

Sonnen- und Regenschutz mal anders

Hier mal ein etwas anderes „Vorzelt oder Markise“

 

 

 

Stepper inhouse

Die vielen Stufen ins Bimobil… da braucht man keinen Stepper  😉

 

 

Ausziehschublade

Die tolle Schubladen Ausziehlösung im Hymer – will ich fürs HaSi haben.

 

 

Die vielen Hersteller von Ein- und Ausbau Teilen- Ein Mobil ausbauen kann so schwer dann doch nicht sein. Ich habe zumindest schon mal einige Adressen gesammelt.  Und natürlich die unterschiedlichen Grundrisse und das „Wohn- und Wohlfühlgefühl“ darin. Und der für uns optimale Grundriss ist nun auch gespeichert.

Von unseren kleinen Problemen konnte ich nicht eines lösen. Einen Hersteller für  Duschwannen habe ich nicht gefunden. Die Firma mit den Kantenprofilen hat mich mal einfach ignoriert. (Meine Servicenote an http://estorfer.de „ungenügend“ Stellt doch ein Schild auf, nur für Einkäufer- grummel)

Und unser „Luxus Hunde Wohnraum Problem“, das werden wir dann wohl doch in einer Fachwerkstatt lösen lassen. Also Waumobil – gut das ihr direkt ums Eck seid.

Weltreisende auf der Messe
Weltreisende auf der Messe

 

Lohnt sich die Messe. Klar… reisen und Ideen und gleichgesinnte Treffen… das passt. Einfach mal in einem Wohnmobil Menschen ansprechen, nach Erfahrungen fragen. Oder einem Moment fremden Gesprächen lauschen… es war ein spannender Tag.

 

Tinyhouse vom Niederrhein
Tinyhouse vom Niederrhein

Und die Tiny House auf der Freifläche haben dann auch noch ein weiteres Thema bereichert.

 

 

 

 

Mit der Caravan Salon Club Karte waren es 11,- Euro die sich gelohnt haben. (Ticket gilt für zwei Tage…doch meine Füße sagen, es reicht :-))

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilderalbum gesammelte Werke

Wer gerne Fotos schaut ist hier genau richtig…. Nicht 100% richtig geordnet und einfach alles was wir so geknipst haben.

Über die Loire, mit Hochwasser
001_Über die Loire, mit Hochwasser
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Wieder Zuhause und noch kurz über die Rückfahrt geschrieben

Tja, leider konnten wir nicht den direkten Weg fahren. Die Wetterlage war einfach zu unbestimmt. Die Schnee Meldungen für die Höhenzüge waren eindeutig. Und ob die Straße dann dort oben frei geräumt ist, wir haben uns nicht darauf verlassen.
So sind wir von südlich unter Lissabon, zurück bis über Porto gefahren und haben dann den Weg am nördlichen Atlantik durch Spanien  gewählt.

Erst ging es bis Santiago de Compostela. Und von dort dann in einem Rutsch bis nach Frankreich. Übernachtet haben wir auf dem gleichen Platz wie bei der Anreise kurz über Biarritz. Da war das Frauchen auch fix und fertig.

Beim letzen Tanken in Spanien hat sie nämlich dem HaSi ein bisschen Aua verpasst. Die Ausfahrt der Tankstelle sah gar nicht so eng aus, doch der Popo von HaSi war ein Stück zu weit hinten, oder der Radius ein bisschen zu eng gewählt. Es hat rums gemacht. Autsch. Die Erinnerung an den letzten Rast in Spanien wird bleiben. Günstig getankt, und der Kunststoff Radlauf hinten hat zwei glatte Brüche.

Das Fahren durch Spanien lief ganz gut. Die Autobahn ist top ausgebaut. Viele Etappen sind nietennagelneu und es rollt sich super. Die Aussicht aufs Meer und ab und zu auch auf die Berge kann sich sehen lassen. Langweilig ist es definitiv nicht gewesen. Hier könnt ihr einige Eindrücke sehen.

rueckfahrt_013
rueckfahrt_013
Copyright: HaSi Mobil Silke Richter
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Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Paris. Doch auch diese Etappe ist länger als gedacht und es wurde immer kälter und weißer. Kurz vor Paris war es dann wieder so weit. Frauchen streikt und will ins Bett. Also raus auf einen Rastplatz und Schotten dicht. Die Heizung durfte weiter böllern, es war schon mächtig kalt hier.

 

 

 

 

 

 

 

Und dann kam tatsächlich der Endspurt. Paris lag schön in weiß vor uns. Das Navi wollte zurück auch unbedingt einen anderen Weg fahren. So sind wir dann über Aachen nach Hause gelangt. Am späten Nachmittag stand das HaSi fast wohlbehalten wieder vor der Türe.

 

  • Auf dem Tacho sind 5.100 km dazu gekommen.
  • Die Kosten fürs Benzin betrugen rund 720,- Euro. (Spanien hat die günstigsten Preise)
  • Für die Maut auf den Autobahnen haben wir knapp 400,- Euro gezahlt. (Höchste Kosten in Frankreich)
  • Der einzige Campingplatz in den zwei Wochen hat für zwei Nächte 45,- Euro gekostet.
  • Lebensmittel einkaufen und Essen gehen hat uns ca. 400,- Euro gekostet. (Das geht sicher auch sparsamer)
  • Strom, warmes Wasser, Heizung alles war tip top on Board. Das Solarpanell hat seinen Dienst getan. Wasser gab es auf einigen Stellplätzen kostenfrei. Entsorgung war an vielen Stellen (Supermärkte und Womo Stellplätze) möglich. Frei stehen ist in Portugal relativ einfach. Dank der App: park4night.com haben wir überall gute Plätze für Übernachten gefunden.

 

Was man bei einer Reise mit zwei Hunden beachten sollte.

Impfen vorab nicht vergessen!

In Portugal haben wir an vielen Parkplätzen und an den Praias frei laufende Hunde getroffen. Es sind sicherlich Streuner dabei doch sehr  viele haben eine Halsband und halt „Freigang“. Die Portugiesen gehen sehr locker mit den Tieren um. Stressige Situationen habe ich wenige erlebt. Da unsere an der Leine laufen, gab es einmal mit einem kleinen Rudel eine brenzlige Situation. Souveränes „NEIN“ und ein Kehrum haben uns wieder in sicheres Gebiet gebracht. Einfacher ist es mit Sicherheit, wenn der eigene Hund ohne Leine laufen kann. (Geht bei uns leider nicht) Die einheimischen Rudelhunde sind (meist) friedlich. Was allerdings so an Begleittierchen von Fell zu Fell überspringen könnte, ist eine andere Sache. 🙂 Wir sind hart geblieben und haben weder Futter noch Wasser verteilt. Nur kurz vor der Abfahrt sind einige Leckerlies wie von Zauberhand unters Womo gefallen.

Im Vergleich zu Norwegen und Schweden fand ich den Urlaub bezüglich der Hunde etwas anstrengender. Es waren halt auch sehr viele Hunde unterwegs, in den anderen Womos und auf der Straße. Futter und tierärztliche Versorgung ist in Portugal überall zu finden.
Am Strand war das Freilaufen gar kein Problem. In der Badesaison sieht das sicherlich wieder anders aus.

Unser Fazit für Portugal

Wir kommen wieder 😉

 

 

Zurück in den Norden

Leider geht es zurück. Und das nachdem wir hier den optimalen Stellplatz gefunden haben. Wir hätten heute sogar ein Update nehmen können. Der obere Stellplatz wäre der Traum auf Socken gewesen.

 

Doch der Reihe nach:

Gestern sind wir noch gelaufen. Von der einen Lagune zur nächsten. Wunderschöne Landschaft hier und für uns, das schönste Eck auf unserer Reise. Kaum Menschen, tolle Bäume, türkisfarbenes Wasser und super Wellen. In den Dünen stehen noch einige Camper. Auch Exoten sind dabei. Ein uralter Bus von einem coolen Berliner. Eine Indianer-Belgierin mit einem großen alten Düdo. (so insgeheim ja noch ein Träumchen von den Beiden Leinenträgern). Ein Mann mit einem MAN, unser Favorit hier- eine riesige tolle Kiste- da hätten wir Platz satt.

 

 

Die Zwei haben uns müde gelaufen und sind dann alleine losgezogen. Unfair- nun ja…wir haben uns schlafen gelegt und pfff die rochen nach Fisch als sie zurück kamen. Und Nachts sind sie dann gelaufen…war wohl doch nicht so gut der Fisch. Hätten uns ja mitnehmen sollen, unsere Nasen hätten sofort Protest gemeldet. Und im Fernseher kam die Meldung, es Schneit und es ist kalt in Portugal

Frühstück mal anders... Brot war alle.

Tja, und dann kam an nächsten Morgen die Meldung „die Tanks sind voll“- wir brauchen Entsorgung. Gleichzeitig wurde auch der Wetterbericht im Auge behalten und der versprach Schnee in Spanien- und die Rückreise war ja nun mal kein Katzensprung. Die zwei haben also alles umgekrempelt was einmal geplant war und gegen Mittag ging es los. In Grandola- hört sich irgendwie nach Keksen an oder?- wurde dann eingekauft und getankt und dann ab auf die Autobahn. (Kekse gab es sogar, leckere Hundekekse)

Ganz, ganz spät sind wir durch Porto gefahren. Die schöne Brücke war kurz zu sehen und Frauchen hat einen langen Hals gemacht. Hier möchte Sie wieder hin. Ohne uns- heullllllllll das geht doch gar nicht. Und dann ging es noch einmal weiter, bis ein Stückchen über Porto, dann extra für uns wieder ans Meer.

Parkplatz, Licht, Meer unser Schlafplatz heute Nacht.

 

Hier unsere Bildergalerie vom Traumstrand:

Sonntag mit Sonne und einer leeren Retorten Stadt

Es war ja klar, die zwei haben einfach kein „Wir bleiben länger stehen“ Gen. Es ist Mittagszeit und alles ist gepackt und weiter rollt es.

Die Straße führt ganz oben in den Zipfel in den Ort Tróia. Nix los hier, alles picobello sauber und schmucke Häuser. Wenn wir die Hochhäuser übersehen, ist es halt ein typischer oder vielleicht doch schon eher ein elitärer Urlaubsort. Die Refugien liegen hinter Schranken und Zäunen versteckt. Die wenigen Menschen und Autos die wir sehen, sind Blitze blank und gestylt. Hier ist nichts altes – doch vielleicht die Bäume?

 

 

 

Der Strand ist weitläufig und die Lagune geht weit rüber. Gegenüber ist der Ort Setubal, leider mit einigen hässlichen Industrie Anlagen. Doch auch schöne einsame Buchten können wir sehen. Fast ist es schon kitschig, denn einsam zieht ein Segelboot seine Schläge in der Lagune.

Hunde sind überall verboten, jetzt im Januar scheinen auch Menschen verboten, ist ja keiner zu sehen, also dürfen wir mit. Wir laufen über ganz lange Stege aus Holz. Mit Ruhebänken, sogar eine Toilette gibt es hier. Und Hinweisschilder, damit die Zweibeiner sich nicht verlaufen. Im Hafen von Troija liegen nur wenige Boote und Schiffe. Es gibt in der Saison Ausflugsfahrten weiter rein in die Lagune. Da kann man 32 Delfine beobachten. Die Leben hier, so steht es im Reiseführer und auf den Booten. Doch wir sehen leider keinen- schade. Sonst ist hier auch nicht viel los, ne Kaffeebude und ein Restaurant hat auf- Hunde verboten- war ja klar.

Auf dem Rückweg zurück Richtung Süden halten wir noch einmal an und hunderte von pinken Vögeln stehen kopfüber im Wasser. Flamingos, sagen die Zwei,  ein großer Schwarm auf Futtersuche im Lagunen Wasser. Das HaSi rollt weiter, über eine Schotterpiste und noch näher ran an die Lagune. Leider sind die Pinkies mit dem langen Hals von hier aus nicht zu sehen. Die Fischer starten Ihre Mini Boote und holen Kisten voll mit Muscheln wieder rein.

 

 

Es geht weiter nach Süden. Unglaublich viele wunderschöne Kiefern stehen hier. Auch Orangenbäume und Zitronenbäume fehlen nicht. An den Eichen ist die Rinde abgeschält. Eine Weile fahren wir noch an den Reisfeldern vorbei. Hier wird Reis richtig groß angebaut, es gibt sogar ein Reismuseum. Die Sorte hier heißt Ceifeira. (Waren ja alle Geschäfte zu, doch hier kann man den kaufen.)

 

Einfach mal abschalten

Die App verrät uns wieder einen geheimen schönen Stellplatz. In den Dünen, einsam mit Meerblick. Huch der Weg ist schon holprig und sandig. Frauchen wird ein bisschen nervös. Das HaSi hat ja nur zwei angetriebene Räder. Schwupp Ende, die Beiden habe eine wunderschöne Sandkuhle gefunden, zweimal hin und her und HaSi steht gut und gerade.Das Meer ist in Sichtweite und unüberhörbar. Der Wind ist ja noch heftig. Die zwei gucken heute zum ersten Mal auf dem Minifernseher, wie denn wohl die Rückfahrt laufen soll. Süden oder Norden oder mitten durch. Überall Schnee und sogar in Madrid ist Schneechaos.

Hilfe… das HaSi hat Sommerschuhe. Vielleicht bleiben wir einfach… Sonne tanken, relaxen… Urlaub halt.

Wieder südwärts unterwegs

Nazaré da wo die Big Waves an Land klatschen.Nachdem wir den Campingplatz in Nazaré verlassen haben, sollte es nur kurz an den Nordstrand gehen. Ein bisschen Wellen gucken. Doch wer denkt, es geht schnell weiter…hihi… der kennt unser Herrchen nicht.
Der hat bestimmt 10 Filme- also Speicherkarten- voll geknipst. Die Wellen waren der Hit und es wurde immer und immer besser.

Falls Ihr mal sehen wollt, was hier in Nazaré los ist, wenn die Big Waves kommen, dann klickt mal hier drauf.

 

 

Hier eine kleine Wellen Galerie:

 

 

 

Die waren so hoch und die Flut kam, und es wurde immer spannender, Fazit wir sind in der Bucht versackt und noch eine Nacht geblieben.
War ja auch hübsch hier und ganz am Schluss gab es fast noch einen perfekten Sonnenuntergang.

Nazaré Stellplatz

Samstag war der Wellenzauber dann vorbei, der Wind hatte gedreht. Es wurde endlich wieder ein bisschen wärmer, jedoch auch wolkiger und Regen war gemeldet. Also packten die Beiden die Landkarte wieder raus und eine neue Route wurde geplant. Möglichst Landstraße, wir sind ja nicht auf der Flucht sagen sie. Es ging quer durch Lissabon, was eine große Stadt. Samstag Nachmittag und die Straßen waren frei. Dank Handy navi war es gar kein Problem, den kürzesten Weg zu finden und dabei über die schöne alte Brücke über den Tejo zu fahren.

Nach Lissabon sind wir einfach noch ein Stück weiter auf der Autobahn gedüst, kostet zwar zehn Euro, doch wir waren schneller am Naturschutz Reservat bei Troia. Unterwegs waren wieder komische Dinge auf den Strommasten zu sehen. Storchenhochhäuser, auf fast jedem Mast wohnten ganze Familien- oder waren es WG´s. Wohl dem der ganz oben wohnt und seinen Driss nach unten fallen lässt :-). Auf den Schildern haben wir dann das erste mal „Algarve“ gelesen, ob wir es wohl bis dahin schaffen?

Dank App haben wir den Parkplatz am Praia da Comporta gefunden. Wir durften am Strand toben, ganz schön Tricky von den beiden. Denn dann müssten wir ins Auto in unsere Box und die zwei verschwanden einfach so.  Als Sie zurück kamen haben wir alles riechen können: Portwein, Rotwein, Tintenfisch Salat. Bacalhau, Steaks, Kaffee und Sweeties. Die haben es sich richtig gut gehen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Strand hier ist ein Mega Kracher. Das Wasser ist klar und Türkis. Sieht so richtig schön aus. Ob wir wohl bleiben? Morgen ist Sonntag und die Portugiesen sind Sonntags ja gerne unterwegs. Da wird es hier sicherlich voller. Egal, für heute reicht es und wir ziehen die Rollos runter. Gute Nacht.

Zu Fuß unterwegs

Und das mit dem zu Fuß gehen ist in Portugal nicht einfach. Bürgersteige oder sichere Fußwege sind meistens gar nicht erst vorhanden. Die Autofahrer sind auch nicht wirklich rücksichtsvoll. Zwei Kilometer mussten wir schaffen. Wind und Wolken machten den Walk spannend. Gerade als wir in Sítio ankommen, wird der Himmel ganz dunkel. Wir retten uns unter ein Dach und dann gibt es Kaffee und Pommes, wir dürfen sogar auf der Terrasse mit unter den Tisch- den Regen abwarten, so ist das hier halt- und später gehen wir dann die Wellen gucken. Der Wind wird immer mächtiger und mit zwei neuen blauen Regenmänteln sehen die beiden aus wie Dschango und Dschangoline. Der Wind ist so stark, das wir quer laufen und dem Frauchen die Beine wegfliegen. Nicht lustig, wir sind ja auf einer Klippe. Bellen hilft nicht, die Zwei wollen unbedingt Ihre Fotos.

nazare_tag1_020
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Copyright: Handelsagentur Raths
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Dann Erbarmen die Zwei starten den Rückweg. Das war so ein anstrengender Ausflug, wir wollten nur noch Wasser und das Körbchen. Und bis zehn Uhr am nächsten morgen haben wir dann mucksmäuschenstill geschlafen. Und heute da lacht wieder die Sonne.

 

Das Womo bekommt eine Frischekur und wir fahren weiter. Es geht zum Nordstrand noch einmal Wellen gucken.

Nazaré und die big waves

Gestern Abend sind wir in Nazaré angekommen. Das alte Dorf hat kleine verwinkelte Straßen und man erkennt das alte Fischerdorf noch gut.

Parkplatz Winker springen uns vor das Auto, he Mann wildes wuffen… Wir finden euch komisch.

Das Womo rollt zu einem Parkplatz, windig ist es hier. Wir dürfen raus es geht bergab auf den Klippen lang. Wir wählen die Straße, ist uns auch lieber. Die Trampelwege rechts und links gehen ziemlich nah an der Kante der Klippe vorbei. Das braucht doch niemand.

Dann kommt da ein Gebäude und ist ja klar, Hunde verboten.

Obwohl es hier sehr viele Kumpels gibt, dürfen wir fast keinen Bereich der Zweibeiner betreten. Alle Geschäfte sind tabu, ebenso Cafés, Restaurants selbst im Schnellimbiss dürfen wir nicht rein.

Knurr, dann eben nicht. Frauchen verschwindet und wir warten draußen mit dem leinenhalter. Ok, so alle zwei Minuten rufen wir laut, ob sie nicht endlich wieder rauskommen möchte.

Ein Euro kostet der Eintritt. Drinnen gibt es eine Ausstellung der schönsten Big Wave Fotos. Die Surfbretter der erfolgreichen Bigwave bezwinger sind da, und ein Motorbob, das Ding das die Surfer rauszieht. Puh sind die Mutig.

Die Wellen sind bis zu dreißig Meter hoch.

Unglaublich an einem Tag wie heute, wo alles voll normal aussieht.

In einem anderen Raum gibt es geologische Erklärungen für die Big Waves. Aber das könnt ihr alles hier selber nachlesen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nazaré_(Welle)

Die Sonne war schon futsch und kalt wurde es auch. Nazaré hat zwei CP’s, leider beide etwas außerhalb. Egal, Strom für die Kamera, eine heisse Dusche und ein windgeschützter Platz überzeugen und wir rollen los.

Hier stehen wir nun in einem Kiefernwald und lassen es langsam gehen.

Oh gestern war Vollmond, für uns Elchhunde immer eine besonders aktive Nacht. Das dann auch noch Hamburger Bratduft in der Kiste lag, hat unsere Wolfsinstinkte geweckt. Tschuldigung ihr Zweibeiner unser Benehmen war nicht nett. Wir versprechen Besserung und wollen ganz bestimmt nicht zum Metzger oder per Post nach Hause geschickt werden Ehrlich, wir können ganz lieb sein und passen gut auf euch auf.

Gekauft

Es gibt hier einfach überall rappel volle Orangenbäume und gerade eben haben wir dann eingekauft.

Sehr lecker.

Hier sind wir gerade und genießen die Aussicht.

noch ein ganz kurzes Update:

Wir stehen immer noch hier (es ist so ca. 2 Std später) und wir genießen die Aussicht immer noch und das wir keinen Termin haben, nirgendwo hin müssen und jederzeit los fahren können. Und Frauchen findet den Internet Empfang gerade super gut, geschwind ein bisschen Büro erledigt. So macht das Arbeiten Spaß und ist gar kein Problem.

Noch ein bisschen zu Portugal:

Die Menschen sind sehr freundlich und die mangelhaften Sprachkenntnisse werden super höflich ignoriert. Mit dem Finger zeigen, Lächeln oder mal ein englisches oder ein deutsches Wort- alles funktioniert. Wir haben den Eindruck, dass viele Portugiesen Urlaub haben. Hier an diesem Aussichtspunkt halten womos und Autos mit Nummernschildern aus P.

Die kleinen portugiesischen Orte bieten alles was man von Zuhause kennt. Man sieht jedoch auch die Landflucht. Leerstehende Häuser und Geschäfte. Auch die schön gekachelten Häuser verfallen durch Leerstand. Im Garten davor oft ein prächtiger Orangenbaum voller Früchte, daneben ein Zitronenbaum ebenso gefüllt mit leuchtend gelben Zitronen. Da ist man versucht anzuhalten und das kleine Häuschen zu kaufen… ein Leben hier in Portugal ist denkbar. Schon nach den wenigen Tagen hier im Land, gefällt uns die Ruhe, das Licht und die Stimmung sehr. Wir bleiben noch einige Minuten und laufen mal eben zum Wasser.

Jetzt noch ein Kaffee und dann wollen wir wieder rollen.

Weiter geht es nach Nazaré, dem Surferparadies.

Entspannen

Angekommen in Lavos

Wir sind in Costa de Lavos, der Stellplatz liegt direkt am Meer. Das passt für zwei Tage entspannen, stehen, lesen, faulenzen und laufen. Herz was willst du mehr. uuuurlaub, wuff

 

Am Strand ist man fast alleine. Das Wasser ist noch richtig kalt brrr.

 

 

 

 

 

Aussteigen, zehn Schritte machen-Strand. Feine Sache hier. Die Stimmung ist ruhig, friedlich. Und die Kumpels die hier regelmäßig vorbeikommen machen gar keinen Stress. Urlaub liegt in der Luft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist das Fernsehbild sicherlich rostrot eingefärbt. 🙂

 

 

 

 

 

 

 Wir haben eine HaSi Kunst Skulptur am Strand hinterlassen.

Ich kann auch relaxen- euer Gandalf

 

Und dann rollten sie an, ich nenne sie mal Karl-Heinz und Annie. Niegelnagelneues Joghurt Schiff und wo wird eingeparkt: klar direkt hinter dem HaSi. Kuscheln pur.

 

 

 

 

Ok, nicht unser Problem wenn wir heute Nacht aufpassen und fremde Wesen verbellen, die haben sich ja den Platz ausgesucht. Ich sollte erwähnen, das der gesamte Platz relativ leer ist. Tsss es gibt schon Kuscheltiere.

Und heute dann der Kracher. Kommt da ein neues Womo an und stellt sich schön mit Meerblick an der Seite auf. Na, die haben Annie noch nicht erlebt. Wie ne Furie hat sie gekeift und ihrem Karl-Heinz klar gemacht, dass niemand ihr den Blick auf das Meer nehmen darf.

Artig wurden alle Stützen hoch gebeamt und das Landstraßen Schiff wurde uns direkt vor die Nase platziert. „Hallo sie bekommen neue Nachbarn“ sagt sie noch und Frauchen brummelt

„Ich habe es befürchtet.“

Karl-Heinz hat dann in seinen sonnengelben Maxishorts den Wagen wieder in die Waagerechte gebracht und nun wird die Tagesschau geguckt. Fremdschämen geht wunderbar. Wuff

Doch was gab es heute für ein lecker schmecker Essen. Das Womo riecht noch immer soooo fein.

 

Der Stellplatz hier in Lavos hat einen Wasseranschluss, WC und Grauwasser können entsorgt werden. Man steht jetzt im Januar mit reichlich Platz auf dem geschotterten Parkplatz. Der Strand ist weitläufig und Surfer erobern die Wellen.

Im Ort ist Winterstarre, ob hier im Sommer mehr los ist- kaum zu glauben.

Morgen geht es weiter in den Süden.

 

  Ein kleines Karmann Treffen gab es dann gestern Abend in Costa de Lavos.